Eindrücke vom 8. Mai 2005 in Berlin

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#5: Die Musik ließ mich eine Weile innehalten. Ich stand am Sowjetischen Ehrenmal und schaute auf die Strasse des 17. Juni. Ich kam mir deplaziert vor in meiner Trauer bei dem Gedanken an das Grauen. Wie wünschte ich mir kollektive Wut gegen die Sonntagsreden der Politiker, die sinnvolle Projekte gegen den Rechtsextremismus finanziell austrocknen lassen, sich aber auf solchen Veranstaltungen als aktive Antifaschisten aufspielen.