Thema Jazz & Latin

DJR-Livemix: Jazzgroove Short Cuts

Die verschiedensten Spielarten des Dancefloor Jazz treffen hier in Tanzlaune aufeinander. Mein sportlicher DJR-Livemix mag zeigen, wie vielseitig und spannend eine groovige Jazzparty sein kann.


Party, Event, Hochzeit mit vielseitiger Musik von DJR: Balkanbeats, Electroswing, Jazz, Soul und die guten Charts

ralph-segert-appverstand-2016

Seit über 20 Jahren sammel ich leidenschaftlich Musik zum Tanzen und habe eine vielseitige Sammlung aufgebaut. Das ist die Grundlage für eine Musikgestaltung mit Gespür für Ambiente, Anlass und Gäste, immer individuell.

So sind für Events eingängige Jazzsounds denkbar mit Ausflügen in die weite Welt der Musik von Südamerika bis Nordafrika. Die Hochzeit jenseits der Rampensau-Musik könnte ein Mix aus vierzig Jahren Pop-und Rockgeschichte sein, gepaart mit Worldbeats und diffiziler Housemusik zur späten Stunde.

Wer es gerne fetzig und balkannesk mag, darf sich freuen auf einen Mix aus Electro-Swing, Mestizo-Grooves und Balkanbeats, damit niemand unverausgabt bleibt. ;) Denkbar sind auch reine House-Partys mit Schwerpunktgrooves zwischen Funky, Minimal und Tech-House. Gerne auch mit Ausflügen zu aktuellen Perlen der Electro-Pop-Welle, in Clubs gerne Deep House genannt. ;)

Als DJ begann ich mit Acid-Jazz, „Rare Groove“ und Soul Jazz in einem Dortmunder Jazz-Club. Damals noch mit Vinyl. Gilles Peterson war mein Vorbild und das Kriterium für die Auswahl meiner Musik war und blieb einfach: Er muss meine Tanzlust wecken, ich tanze für mein Leben gern.

Tipp: Vorhören ist eine gute Sache für die Entscheidungsfindung; die unterschiedlichen DJR-Live-Sets helfen vielleicht dabei. Mein Webradio seit 2009 zeigt zudem einen breiten Stilmix, eine Woche Soul, Funk, Balkanbeats, Jazz, House und Worldbeats Non Stop und ohne Songwiederholung. Motto: Groove has no genre borders. :-) Alles weitere erzähle ich gerne am Telefon: 0176 6144 5188 oder via Email, siehe Impressum.


Hip Shake – funky and jazzy

DJR Livemix Hip Shake: Tracklisting

01 Everything But The Girl – Night And Day
02 The New Mastersounds – Idle Time (Lack of Afro Remix)
03 Kraak & Smaak – Keep Me Home
04 Guy Monk – Feeling Right
05 Watch TV – The Manual (ft. Eddie Lovana)
06 Praful – Sigh (Chris Joss Remix)
07 Medras – I’m Back
08 Ralf Gum – All This Love for You (ft. Diamondancer)
09 Shirley Horn – Come Dance With Me (T. Findlay & T. Hutton)
10 Timewarp inc – Afrofunk Feat. Emma
11 Basement Freaks – Talk to Da People (Headson Groove Rx)
12 Funkwerkstatt – Windrose 2 (Rundfunk 3000 Rx)


Electro Swing und Co

Electro Swing, Gipsy Swing, Pop Swing, HipHop Swing, wie man den Trend auch immer bezeichnen mag, der Sound kommt an und lädt zum Abtanzen ein. Swing all over – Wie Neo-Swing die globale Clubszene einnimmt.

20.01.



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Frankie Manning und die gute Kombi

Heute gönne ich mir ein Surfen nach Nase und bin dabei auf Hope It! gelandet. Dort wurde das schöne Frankie Manning Tribute Video vorgestellt. Alt sein in Würde, nicht selten gelingt das gerade Musikern und Tänzern. Is halt ne immer ne gute Kombi: Training und Lebenslust. ;)

27.05.



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Livemix: Jazz And All That

Jazz And All That> ist ein Livemix für ein fröhliches und gedankenreiches Zusammensein. Jazz in feiner Vielseitigkeit. Der Stil als Stimmung, der Swing als Spiel, Überraschungen nicht ausgeschlossen. ;-)

01 Moca – Diggin’
02 The Uptown Swing Gang – Puttin’ On the Ritz
03 Jojo Effect – The Swing Ding Song
04 Bungalove – Maracana
05 Willie Nelson & Wynton Marsalis ft Norah Jones – I’m Moving On
06 Elmo Hope – Barfly
07 Christian Winninghoff – Green Card Bolero
08 Erik Edlund – Into Nature
09 Micky B – Jazz Thing
10 DJ Mibor Presents Chocolat Soul – Minimal Jazz
11 Monodeluxe – Under the Sun Neverends
12 Torvill & Deen – Keep It Poppin (feat Tyree Cooper – Bobby & Klein Remix)
13 L.E.D. – Street Cooking
14 Jazzamor – Before Too Long (Original)
15 Can 7 ft Angela Caran – What 2 Do
16 Pep Llado – Doronto Brazil
17 Biboulakis – If Only Alarms Didn’t Ring (House Extended Mix)
18 The Uptown Swing Gang – Swing 98


The Uptown Swing Gang

Lebendigen Unplugged-Swing mit feinem Gesang spielt The Uptown Swing Gang. Meine Favoriten auf ihrem Album Time On My Hands: Puttin‘ On the Ritz und Swing 98. Davon ab, das ganze Album ist klasse! – Heute ist unser lebendiger Raul 4 Monate jung geworden, er fand diese Swing Gang auch klasse. ;-)

24.02.



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Hipster Lounge

Was mir in letzter Zeit an Nu Jazz, Swing, Deep House und vielseitigen Wordbeats besonders gut zu Ohren kam und in der Nacht in einem Live-Mix zueinander gebracht wurde. ;-) Hipster Lounge.

01 Forteba – Ain T Nothin feat. Todd Williams
02 Nekta – No Need to Rumble
03 Nigel Hayes – Slow Burn
04 Veitengruber – Sue Delight
05 SOS – Colegiala Dub
06 Pacha Massive – Pachangueando (Sabos One Love Remix)
07 Linval Thompson – Perilous Time
08 Renato Carosone – Tu Vuo‘ Fa‘ l’Americano
09 Soulful Torino Orchestra – Soul Burger
10 Luisito Quintero – Our Love (Nicola Conte Remix)
11 Peter Flower – Zucca Vuota
12 Metro Garage – Poppy Noodles
13 Da Vince – Soil
14 Collective Sound Members – A Touch of Jazz
15 Spazio Renoir – Kranj (vol 1)
16 Nostalgia 77 – Quiet Dawn (Bonobo Remix)
17 Blue Garden – Moonlight Drive
18 Nouvelle Vague – Just Can’t Get Enough


Mr. Trovajoli – Ingenious Cinematic Jazz

Hear the short story about the ingenious Cinematic Jazz. The leading part has Armando Trovajoli, an “Italian film composer with over 200 credits as composer and/or conductor, many of them jazz scores for low-budget exploitation films”.

mr. trovajoli


Sampler: Bar Chill Out & Lounge

45 Tracks bietet der Sampler mit dem schlichten Namen Bar Chill Out & Lounge. Die Perlen muss man sich herauspicken. Meine Tipps: Domenico Ferruggia mit „Groovy Man“, Spazio Renoir mit „Kranj (Vol 1)“ und Blue Garden mit „Moonlight Drive“. Liegestuhl- und Sommer Sonne Baden-kompatibel.

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Monodeluxe feat Paola – Soul Glamour

Feinster Nu Jazz und Deep House aus Italien: Monodeluxe feat Paola mit Soul Glamour. Mein Favorit darauf: „Fate (feat Paola – Jazz & Boss Mix)“


Zahlreiche neue Tracks im DJR Webradio

Ich bin froh, dass auf laut.fm die Upload-Funktion wieder funktioniert, so dass ich mein DJR Webradio weiter pflegen kann. So bietet mein Programm zwischen den verschiedenen House-Spielarten (Swing und Balkan House, Deep und Tech House), Balkanbeats sowie Latin und Reggae, Jazz und Nu Jazz, Swing und Soul gut 165 Stunden Non Stop Music.


Dame Shirley Bassey – Burn My Candle

Mich begeistert immer wieder Shirley Bassey! Diese Stimme, diese Mimik und Gestik, vor allem der frühen Bassey (siehe auch die schönen Promotionfotos im Bassey Blog). Und Burn My Candle, ihre erste Single, ist zur Zeit einer meiner Hits. Gefunden habe ich den Song auf der Riesen-Compilation Joe MeekEarly Productions ’55-’58 – „Nicht nur der Song oder der Sänger, auch der Sound macht den Hit. Meek war der erste europäische Musikproduzent, der das in vollem Umfang begriff“, schreibt Jan Reetze in Joe Meek – ein Portrait.

15.07.




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Edythe Wright

Auf den Spuren von Tommy Dorsey entdeckte ich die Sängerin Edythe Wright mit „You Don’t Know How Much You Can Suffer“.

15.07.




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Tommy Dorsey & His Clambake Seven

Genau die richtige Compilation für mein Swingerherz: The Ultimate Collection mit zahlreichen Stücken von Tommy Dorsey & His Clambake Seven. Meine Lieblinge: „He’s a Gypsy from Poughkeepsie“ (der Einstieg auf Swabalatino) und „Twilight in Turkey“. Gedankt sei dem viel zu früh verstorbenen „Gentleman of Swing“. – Nachtrag: Mich interessierte noch, wer da im genannten Song den „Lover Undercover“ besingt. Wer lange genug sucht, findet auch, nämlich Edythe Wright.

The Ultimate Collection – Tommy Dorsey & His Clambake Seven


We No Speak Americano und Renato Carosone

Ins Zauberhaus Juli gehört für mich der housende Swing-Knaller We No Speak Americano von dem australischen Duo Yolanda Be Cool (Sylvester Martinez und Johnson Peterson) und Dcup. Und dann als Zugabe noch so ein witziges Video dazu, was will man mehr.
 

 
Das Original, das hier zeitgemäß zerhackt wurde, kommt übrigens von Renato Carosone. Und welchen Spaß die italienische Musikerlegende mit „Tu Vuò Fa‘ L’Americano“ hatte, zeigt das folgende Video sehr schön. Es zeigt auch, das das Original nicht zu toppen ist. ;-)
 

 
Nachtrag: Nik Thomis Sommerhit-Prognose: «We no speak americano» ist, denke ich, bereits Realität ;-).


Jazzy Lounge: Is that Nu Jazz? – Set 2

Vor 2 Tagen habe ich auf Beatport und DJTunes nach aktueller und jazziger Lounge-Music recherchiert und bin froh fündig geworden. Gestern habe ich voller Vorfreude aus den Fundstücken ein feines Set gemixt. Elektronisch verfeinerter Jazz in den verschiedensten Spielarten und Anspielungen vereinen sich zu einen atmosphärisch dichtem Flow, der mir mitteilte: Es hat sich gelohnt! ;-) Vorhang auf für Is that Nu Jazz? – Set 2 mit folgenden Meistern des digitalen Grooves:

Is that Nu Jazz? - Set 2

01 Low Fidelity Jet Set Orchestra – The Project (Part One)
02 From P60 – You take me (feat. Virag)
03 Ohm Guru – Jazz Brake
04 Bossa Nostra – Chico desperado (At Jazz Remix)
05 Belladonna – Space Jazz
06 Zeb – What If Peter Didn’t Catch the Wolf?
07 Hess is More – Yes Boss (The Revenge Remix)
08 Caradefuego – Tranquila
09 Modulo 5 – Miles 2000
10 Fromwood – Night Wind
11 The Shiffers – Love Is
12 Pluton Kids – Head On Road
13 DJ Rodriguez – Mad Atari
14 B.C.Project – Venice Beach (Original Mix)


Call my N°

Call my N°. Live gemixt vor zehn Jahren und drei Tagen. Er klingt immer noch cool. Auch werden Erinnerungen wach, an einem kurzen Urlaub in Cadaques und die große Liebe.

01 Vincenzo – call my number 02 Fernanda Abreu – você prá mim 03 S-Tone Inc – saudade 04 Tom y Joce – vai minha tristesa 05 Nicola Conte – bossa per due 06 The Green Future – hony rhythm and butter 07 Milton Banana – cidade vazia 08 Sylvio César – consolaçao 09 The Barigozzi Group – red face 10 Ginger Johnson & his African Messengers – i jool omo 11 Mamba Percussions – rythmoton 12 Hamid Baroudi – caravan II baghdad 13 Sin Palabras – orisha dreams 14 Yonderboy – cantaloupe island 15 Bossa Tres…Jazz – illusion 16 De-Phazz – april shower 17 Omni Trio – who are you 18 Fanger – endless summer


Uptown Strut für Soulfreunde

Ich habe mir endlich die Zeit genommen und zum ersten Mal in Uptown Strut gelesen, ein handliches und solides Magazin rund um Soul, Funk und Jazz. Uptown Strut erscheint seit 2008 zweimal im Jahr. In der aktuellen 4. Ausgabe fand ich heute beim Sonntagskaffee im Bett einige spannende Texte. Das Interview mit der Sängerin und Songschreiberin Fleur Earth und ihren Weg zur Soulmusik in deutscher Sprache und die Rezension über den Dokumentarfilm Soul Power, der das musikalische Geschehen rund um das sportliche Ereignis Muhammad Ali gegen Goerge Foreman 1974 in Kinshasa aus zahlreichen, ungesichteten Filmrollen zu neuem Leben erweckte. Faszinierend ist auch die Geschichte über Frank Gossner, ein Funk- und Soul-DJ, der jahrelang in Westafrika lebte und den Afrobeat auf Vinyl sammelte. „Er trug stets einen batteriebetriebenen Plattenspieler mit sich herum, mit dem er auch in aller Öffentlichkeit in Platten hereinhörte. Häufig kam es dabei zu spontanen Menschenansammlungen und die Leute fingen auf offener Straße an zu tanzen…“ Das ist doch ein Traum eines jeden wahren DJs, oder?

Erwähnenswert ist aus meiner Sicht auch die kleine Hommage an Marvin Gaye, der am 1. April vor 25 Jahren von seinem Vater, „einem Predigerarschloch“, erschossen wurde, kurz vor seinem 45. Geburtstag. Darüber hinweg tröstet nichts, aber das Leben wie das Schreiben gehen ja weiter und so fand ich noch zwei kompakte Bandportraits sehr interessant, die zudem mein Repertoire als DJ erweitert haben. Vorgestellt werden in einem Interview das Kokolo Afrobeat Orchestra und das Braunschweiger Duo Una Mas Trio, letztere mit coolen Latingrooves vom Feinsten, die ich grad auf DjTunes höre. Das sollte reichen, um auf Uptown Strut neugierig gemacht zu haben. Das Magazin erscheint in einer Auflage von 10.000 und kostet im Jahresabo mit 2 Ausgaben 7,50 Euronen. Eine schöne Bilderreihe aus uptown strut #2 gibt es übrigens auf slanted.

Nachtrag: Ein weiterer Blogbeitrag über Uptown Strut, der freundlich auf den Punkt bringt, warum sich das Magazin lohnt. Dort fiel mir auch wieder ein, wie ich das aktuelle Heft entdeckt hatte, nämlich durch einen FR-Artikel: Gefühl für Vinyl.


Lounge-Set: Is that Nu Jazz?

Nach dem fröhlichen Flat Fleet Floogie geht es weiter mit der Frage Is that Nu Jazz? Und wie ich diese Frage auch beantworten mag, was auf jeden Fall bleibt, ist die sehr schöne Musik mit sehr schönen Übergängen. Im Flow des Sets durften das so toll swingende „Clyde Beluga“ von Club des Belugas ebenso wenig fehlen (siehe Zoo Zizaro) wie mein Liebling von JoJo Effect um Anne Schnell: Denn „Ein kleines Wackeln mit dem Po“ schmiegt sich zum Ende so schön an „Cade Voce“ von Sabrina Malheiros, dass der darauffolgende Track „El Tercer Dia“ von Marcus Zelonka es dem gleich tun musste. ;-) Rundum schöne Musik, die sich hier getroffen hat, um uns mit ihren so verschiedene Spielarten, Grooves und Stimmungen zu verführen. 23 Loungeperlen für alle Lebenslagen, fröhlich und keck, zärtlich und melancholisch, leichtfüßig und ausgelassen, geheimnisvoll und vieldeutig.

01 The Jazzual Suspects – Ba Dada 02 Zone – Slave 03 Club Des Belugas – Clyde Beluga 04 Batterie du Verre – Jitterbug 05 Daniele Luppi – Cou Cou 06 Jojo Effect – Ein Kleines Wackeln Mit Dem Po 07 Sabrina Malheiros – Cade Voce 08 Marcus Zelonka – El Tercer Dia 09 Belladonna – Bossa Esfera 10 Monodeluxe – At the Beach 11 Kings of Groove – How Beautiful Is 12 Tokyo Counterpoint – Telephone 13 Axel Kühn – Early Takes – Original Mix 14 Freedom Dub – Indy feat. Laura Finocchiaro 15 All Good Funk Alliance – Freedumbs ft. Swamburger & Alexandrah 16 Bassik Groove – Jazz Breakdown 17 Free the Robots – Diary 18 Quantic and His Combo Barbaro – Undelivered Letter 19 Robert Passera with Lorraine Bowen – Tee Tee Cocò 20 Four Tet – Everything Is Alright – Original Mix 21 Marbert Rocel – Ba Ba Bounce – Radio Edit 22 Koop – Koop Island Blues 23 Baz – Never Ending Story


Transistor Glück 002 auf DjTunes

Meine aktuellen Lieblingstracks zwischen den verschiedenen Spielarten des House bis zum Nu-Jazz und gepflegten Lounge.


Das unscheinbare Miles-Davis-Jahr 2009

In der FR beantwortet Hans-Jürgen Linke in dem Artikel Die Erfindung der Coolness, warum 2009 ein Miles-Davis-Jubiläumsjahr war. Die Antwort: Es liessen sich 60 Jahre Birth of the Cool, 50 Jahre Kind of Blue und 40 Jahre In A Silent Way und Bitches Brew feiern und einige haben das auch getan, wie z.B. der US-amerikanische Kongress, der im November 2009 „Kind of Blue“ zum nationalen Kulturerbe erklärte. Für mich persönlich bleibt Miles Davis unvergessen durch seine Musik für Louis Malles (ich liebe fast alle seine Filme, die ich bisher gesehen habe) Fahrstuhl zum Schafott („Ascenseur pour l´échafaud“).

 

 
Das eigenwillige Spiel Miles Davis‘ wird durch die folgende allgemeine Beschreibung seines Stils von Hans-Jürgen Linke klasse zu Wort gebracht:

„Er hatte einen Trompetenstil entwickelt und reifen lassen, der aus einer gewissen technischen Beschränktheit seiner Virtuosität eine Tugend machte: unterkühlte Lyrik, fahle Klangfarben, eine dramatische Phrasierungskunst auf der Basis größter Ökonomie in der Anzahl der gespielten Noten, Klangverfremdung durch die Verwendung von Dämpfern; dazu kam sein unglaubliches, untrügliches Stilgefühl.“

28.12.




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Zoo Zizaro und der Swing des Jazz

Club des Belugas: Zoo Zizaro Bisher habe ich nur eine CD-Besprechung über das neue Club des Belugas Album namens Zoo Zizaro gelesen, die nicht begeistert hervorhob, dass nach Swop kaum eine Steigerung denkbar sei, bis „Zoo Zizaro“ uns eines Besseren belehrte. Entsprechend ist das Bild von der Band, die wie ein guter Wein sei, der mit den Jahren reife, sehr gut gewählt. Die Entwicklung der Belugas-Musik von der ersten Scheibe „Caviar at 3. a.m.“ über „Apricoo Soul“ bis zum fünften Longplayer „Zoo Zizaro“ ist nicht zu überhören. Zoo Zizaro feiert den Jazz mit seiner ihm innewohnenden Leidenschaft und Coolness, Perfektion und Vielseitigkeit, Eleganz und Extravaganz. Hier kommt der Swing des Jazz so unverbraucht daher, als sei er erst vor kurzem erfunden worden. Das ist Kunst, die Kunst der Musiker.

Der erste Höhepunkt läßt mit „Human Loss & Gain“ von Radio Utopia feat. Bajka nicht lange auf sich warten und läßt die Langeweile vieler Remixe vergessen: Es groovt im Boogaloostyle; unwiderstehlich in die Glieder gehend mit treibendem Kontrabass, mit latiner Percussion und einem Minimalismus des Saxophons und der Wah-Wah-Guitar, der jedes Hipster-Herz höher schlagen läßt. Der Nachfolger „Clyde Beluga“ überrascht dann mit einem swingenden Bläser-Intro und dieser Leichtigkeit der Drums, um danach dem großartigen Ferank Manseed das Wort zu lassen, der wie Mel Torme oder Frank Sinatra oder vielleicht doch wie Nat King Cole klingt und singt und den ihr – ich wette – nicht auf Anhieb in dem Song „Back to my Room“ wiedererkennen würdet. Wo treiben die Macher der Belugas eigentlich immer diese hervorragenden singenden Songwriter auf? Wobei der tätowierte Ferank skandalöserweise nicht auf jeder Bühne gerne gesehen wird.

Überraschend wie vielseitig geht es weiter. So erfreut uns anna.luca in „Floating on Air“ mit lasziv-keckem Gesang und später soult die gute Brenda Boykin das Titelstück „Zoo Zirara“ in unsere grooververwöhnten Herzen. Zwischendrin zeigt uns ein feuriger Remix des Songs „Airmail Special“ wer die ungeschlagene Skatgesangmeisterin aller Zeiten ist. – Erlebt das selbst, das Lounge-Abenteuer, das Nu Jazz-Feuerwerk, den wunderbar aneinandergereihten Flow lebendigen Jazzes!


Jazz is Kevin Yost

Vor 10 Jahren war ich auf Songs wie One Starry Night von Kevin Yost ganz wild, auf diese Art von subtil treibendem House mit Jazz- und Latin-Touch. Der coole DJ und Soundmixer aus den USA, über den anscheinend nicht viel zu erfahren ist, begeistert mich aktuell z.B. mit der Scheibe Jazz Is feat. Brooke Harper. Der zeigt mir angenehm hörbar, dass man sich auch nach einem schnellen Jahrzehnt elektronischer Musikerstellung noch steigern kann.

Kevin Yost


Glam Sam auf Groovy!

Gerade das Album Groovy! von Glam Sam & His Combo auf Beatport entdeckt. Glam Sam, „the original Soul Boy, Jazz Dude, Funkster and Boogie Man“ aus Schweden, versteht sich auf feinen Nu Jazz mit House-Akzenten und Lounge-Geschmack. Fast jeder Song des abwechslungsreichen Albums gefällt mir, so dass ich über die Hälfte der Songs in mein DJ-Repertoire aufnehmen musste. Das kommt auch nicht alle Tage vor. ;)

Groovy! von Glam Slam


Die Lust der Symbiose

Der alte Hase Lee Fields und sein Song Truth, Deception, & Lies (Aloe Blacc Remix) erinnern mich an die Zeiten, als Hip Hop und Jazz die Lust der Symbiose feierten.

5.09.



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Ordinary Madness und Smile Style 3

Was hat das zweite und aktuelle Album von JoJo Effect namens Ordinary Madness mit dem Sampler Smile Style 3 vom DJ Gärtner der Lüste gemeinsam. Sie eröffnen ihr fein inzeniertes musikalisches Feuerwerk mit dem Song I Shouldn’t, I Wouldn’t und überraschen bei fortgesetztem Hören mit subtil klingenden und einfach schönen Kompositionen. Origineller Chanson, elektronisch verfeinerter Nu Jazz und mutige Remixe werden auf angenehme Weise miteinander kombiniert.

jojoeffect smilestyle3

JoJo Effect um die Songschreiberin und Sängerin Anne Schnell zeigen sich als Meister feinschichtiger Kompositionen mit zärtlichen, bunten Klangfarben. Da möchte der Meister der vielseitigen Hintergrundmusik, der DJ Gärtner der Lüste, nicht hinten anstehen und hat mit seiner Smile Style 3 eine weitere eindrucksvolle Kostprobe seiner Compilationkünste veröffentlicht. So wundert es nicht, dass beide CDs sich wunderbar ergänzen und einsame oder gemeinsame Stunden zu versüssen vermögen.


Hip Shake Set 1 – Januar 09

Hört, hört, hört das Hip Shake Set 1 – Januar 09, ein spontanes Set mit 10 groovesatten Tracks in genau 9:30 min mit fliinken Finger gemixt:


Hip Shake im FZW

Gestern kam der Anruf, heute stehe ich bereit: Heute, am 07.01.09 lege ich im FZW ne Runde Hip Shake (Club) auf, erweitert um ein paar Balkankracher. Schaun wer mal ;-)

7.01.



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Galopp FM und Chris Joss

Das Radio der Frohlocker namens Galopp FM gefällt mir sehr gut. Dort habe grad ein Stück von Chriss Joss entdeckt, den ich seit seinem genialen Album The Man With A Suitcase sträflicherweise aus den Augen verloren hatte. Nun aber schnell I want Freedom besorgen, für Euch folgend das Titelstück von The Man With A Suitcase. Und Galopp FM nicht vergessen. ;)


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