DJR Warm Wedding Night

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DJR Livemix Warm Wedding Night: Tracklisting

01 Phyllis Dillon – Close to You
02 April Stevens – Teach Me Tiger
03 Sam Cooke – Wonderful World
04 Flavia Coelho – Por Cima
05 Sabrina Malheiros – Cade Voce
06 Jojo Effect – The Swing Ding Song
07 Paris Combo – Señor
08 Koop – Koop Island Blues
09 Nozomi Yamaguchi – Brown Sugar (Minimatic Remix)
10 Kitty, Davis & Lewis – (Baby) Hold Me Tight
11 Blue Lu Parker – A Little Bird Told Me
12 Paolo Conte – Via Con Me
13 Oscar Aleman – Besame Mucho
14 Kissogram – She´s an Apple Pie
15 Cornell Campbell – My Baby Just Cares for Me
16 Nazare Pereira – Clarão de Lua
17 Sergio Mendes – Aqua de Beber
18 Serge Gainsbourg – Couleur Café
19 Maria Bethania – Mano Caetano
20 DJ Estefan – Libre
21 Trini Lopez – Unchain My Heart
22 The Uptown Swing Gang – Puttin‘ On the Ritz
23 Louis Jordan – Is You Is or Is You Ain’t My Baby?
24 Flavia Coelho – Pai de Santo (feat. Woz Kaly)
25 Silvia Donati – Roxanne Nao Ligar (Roxanne Remix)
26 Alessao Vilhoso – Sol de Verao (7 Samurai Remix)
27 Nina Simone – Mood Indigo (G-Swing Remix)
28 Tape Five – Tequila (Gardener of Delight Remix)
29 Children of the Revolution – Minor Swing (To Django)
30 Ray Bryant Combo – The Madison Time, Pt. 1


Boogieland im Retrolook

So wird heiß getanzt im vielseitigsten Retrolook: Boogieland von Moonshoes aus Paris.

10.09.



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Sampler: Funk & Football

Mit Beginn der Fussball-WM kam der Sampler Funk & Football heraus und ich dachte gleich, endlich mal wieder guter funkiger Afro. Und in der Tat, „The Cobra in Africa“ von The Cobra erinnert mit den fetten Bläsern an Blaxploitation der Extraklasse und „Blowpipe 2010“ von Flying Fish hat einen dermassen satten Cinematic Groove mit schärfster Querflöte, dass man sich im Eiltempo durch die Strassen von San Fransizo fahren sieht. Delicious Allstars läßt zum Herunterfahren in dem Song „Lilymama“ ein afrofröhliches Saxophon erklingen, nicht ohne zum Tanzen aufzufordern. Alle drei Tracks mussten deshalb ins Set Swabalatino, damit ich diese Dancefloorperlen nicht vergesse. Label: Skyline Recordings Ltd.

funk and football


Uptown Strut für Soulfreunde

Ich habe mir endlich die Zeit genommen und zum ersten Mal in Uptown Strut gelesen, ein handliches und solides Magazin rund um Soul, Funk und Jazz. Uptown Strut erscheint seit 2008 zweimal im Jahr. In der aktuellen 4. Ausgabe fand ich heute beim Sonntagskaffee im Bett einige spannende Texte. Das Interview mit der Sängerin und Songschreiberin Fleur Earth und ihren Weg zur Soulmusik in deutscher Sprache und die Rezension über den Dokumentarfilm Soul Power, der das musikalische Geschehen rund um das sportliche Ereignis Muhammad Ali gegen Goerge Foreman 1974 in Kinshasa aus zahlreichen, ungesichteten Filmrollen zu neuem Leben erweckte. Faszinierend ist auch die Geschichte über Frank Gossner, ein Funk- und Soul-DJ, der jahrelang in Westafrika lebte und den Afrobeat auf Vinyl sammelte. „Er trug stets einen batteriebetriebenen Plattenspieler mit sich herum, mit dem er auch in aller Öffentlichkeit in Platten hereinhörte. Häufig kam es dabei zu spontanen Menschenansammlungen und die Leute fingen auf offener Straße an zu tanzen…“ Das ist doch ein Traum eines jeden wahren DJs, oder?

Erwähnenswert ist aus meiner Sicht auch die kleine Hommage an Marvin Gaye, der am 1. April vor 25 Jahren von seinem Vater, „einem Predigerarschloch“, erschossen wurde, kurz vor seinem 45. Geburtstag. Darüber hinweg tröstet nichts, aber das Leben wie das Schreiben gehen ja weiter und so fand ich noch zwei kompakte Bandportraits sehr interessant, die zudem mein Repertoire als DJ erweitert haben. Vorgestellt werden in einem Interview das Kokolo Afrobeat Orchestra und das Braunschweiger Duo Una Mas Trio, letztere mit coolen Latingrooves vom Feinsten, die ich grad auf DjTunes höre. Das sollte reichen, um auf Uptown Strut neugierig gemacht zu haben. Das Magazin erscheint in einer Auflage von 10.000 und kostet im Jahresabo mit 2 Ausgaben 7,50 Euronen. Eine schöne Bilderreihe aus uptown strut #2 gibt es übrigens auf slanted.

Nachtrag: Ein weiterer Blogbeitrag über Uptown Strut, der freundlich auf den Punkt bringt, warum sich das Magazin lohnt. Dort fiel mir auch wieder ein, wie ich das aktuelle Heft entdeckt hatte, nämlich durch einen FR-Artikel: Gefühl für Vinyl.


Die Lust der Symbiose

Der alte Hase Lee Fields und sein Song Truth, Deception, & Lies (Aloe Blacc Remix) erinnern mich an die Zeiten, als Hip Hop und Jazz die Lust der Symbiose feierten.

5.09.



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Hip Shake Set 1 – Januar 09

Hört, hört, hört das Hip Shake Set 1 – Januar 09, ein spontanes Set mit 10 groovesatten Tracks in genau 9:30 min mit fliinken Finger gemixt:


Kleines YT Hip Shake Set

Swinging Nordwest von Max Meier-Maletz konnte ich leider nicht finden. Wer den frechen Beat hören möchte, komme vorbei.

Dennis Chambers & Gary Grainger – Flashlight

 

Nightlosers – Blue Suede Shoes

 

Big Joe Turner – Boogie Woogie Country Girl

 

Big Youth – Waterhouse Rock

 

Jimmy McGriff – All About My Girl

 


„Power To The People“

Die Headline Tanzende Faust passt nicht so recht zur subtilen Musik von Curtis Mayfield, dafür ist aber die Rezension von Lars Bulnheim über die DVD Movin‘ On Up. The Music And Message Of Curties Mayfield And The Impressions umso interessanter. Der Abschluß-Absatz:

„Movin On Up“ ist die gelungene Hommage an einen der größten Soulmusiker aller Zeiten. Allein die halbe Stunde deutsches Fernsehen ist ein Zeitdokument, das dem Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten für die heutige Zeit ein vernichtendes Zeugnis ausstellt.

„Power to the People“ ist einer meiner Lieblingssongs von Curtis Mayfield zur Zeit, gefunden auf Love Peace Understanding mit einigen schönen Unplugged-Aufnahmen.

16.08.



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An England Story

Vielverprechend: Die Farben des Geldes oder An England Story. Untertitel: „From Dancehall To Grime: 25 Year oh the MC in the UK“ vom Londoner Qualitätslabel Soul Jazz Records. Dort gibt es auch Hörproben. Sehr cool: Navigator & The Freestylers mit Ruffneck.


Rock’n’Roll-Pionier Ike Turner

Ein interessanter Nachruf auf Ike Turner in Form einer „persönlichen Erinnerung an ein Treffen in Südkalifornien“: Der Prügelknabe.

14.12.



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What It Is! Funky Soul And Rare Grooves

Als ich vor ein paar Wochen bei dem Michael (Geschäftsführer des Drübbelken und leidenschaftlicher Groovesammler und -kenner) zu Besuch war, zeigte er mir die 4-CD-Box What It Is? Funky Soul And Rare Grooves 1967 – 1977 (unbedingt nach unten scrollen, da dort ein klasse Text über die CD-Box zu finden ist) und ließ nebenbei eine der CDs laufen. Ich war gleich hin und weg.

What is it? Funky soul and rare grooves

Zum einen ist die Box selbst grafisch richtig schön gemacht und das Booklet bietet ausführliche Informationen über die Künstler und ihre Musik sowie zahlreiche Fotos. Passend zur individuellen Aufmachung sind die 91 Songs aus einer Dekade (1967 bis 1977) afroamerikanischer Popmusik und wirklich fast alle in hervorragender Sound-Qualität.

Booklet What is it?

Zudem ist das vielseitige Spektrum schwarzer Musik von sanften bis rauhen Soul, Funk, Soul Jazz und Tracks mit Krimi-Sound-Feeling zu hören. Und das Schönste dabei ist, dass mir persönliche viele Songs unbekannt waren und ich nun um einige Perlen reicher bin. Welche mir besonders gut gefallen, bringt die folgende Liste auf den Punkt.

01 The Watts 103rd St. Rhythm Band mit Spreadin‘ Honey. Cool, bluesig und mit einer Prise Boogaloo. 02 Eugene Mc Daniels mit Headless Hereos. Seine Stimme und die Art, wie er singt, ist unverkennbar und hört sich so gar nicht schwarz an. Der Song stammt von seinem 2. Album Headless Heroes Of The Apocalypse (1971), eine Generalabrechnung mit dem weissen Amerika. 03 Clarence Carter mit Snatching It Back. Soulfeeling vom Feinsten oder? 04 Little Richard mit Nuki Suki. Leider ist hier das geile Sax schlecht zu hören, liegt nicht an der Originalaufnahme. 05 Cold Grits mit It’s Your Thing. Voll und ganz mein Ding dieser lässige Groove mit dezent fauchender Orgel. 06 Johnny Harris mit Stepping Stones. Blaxploitation-Sound wie er rasanter nicht sein kann. 07 Joyce Jones mit Help Me Make Up My Mind. R&B zum Swingen schön. 08 The Unemployed mit Funky Thing Part I. Altbekannt aber immer wieder gut, treibend, drängend, funky. 09 The Noble Knights mit Sing A Simple Song. Erinnert an The Meters, einen Tick schneller als man sie kennt. 10 Shirley Scott mit Messie Bessie. Soul Jazz im Mid-Tempo, wie ich ihn mir für den Dancefloor wünsche. 11 United 8 mit Getting Uptown (To Get Down). Erinnert an den Stil der genialen The J.B.’s. 12 Willie West mit Fairchild. Mister West mit feinstem Soul in der Stimme. 13 Howard Tate mit 8 Days On The Road. Funky Soul im wahrsten Sinne. 14 Hammer mit Tuane. Mit rasantem Scat. 15 The Mystic Moods mit Cosmic Sea. Der Song wird dem Namen der Band irgendwie gerecht. 16 Wilson Pickett mit Engine Number 9. Den Herrn Pickett so funky noch nicht gehört. 17 Oscar Brown, Jr. mit Chicken Heads. Auf so einen funky Junior wäre ich stolz.


blaxploitation.com

Wer mit Blaxploitation lediglich Shaft, Superfly, Foxy Brown und diverse James Brown Soundtracks in Verbindung bringt (unter andern auch, weil diverse Sampler oftmals nur die üblichen Verdächtigen vorstellen), wird mit der informativen Site blaxploitation.com sein musikalisches Wunder erleben. Denn dort findet sich ein umfangreicher Index von Filmen dieser Art. Zudem werden ausführlich zahlreiche Soundtracks vorgestellt, die das Herz des Sammlers höher schlagen lassen. Ich will mehr von diesem Zeugs! ;) Ich glaube, ich sollte mal wieder diverse Plattenbörsen aufsuchen.


Blackenized – Jatz the floor!

Am kommenden Samstag fängt der erste Blackenized – Jatz the floor! Nacht im Café Einstein an. Sie wird folgend jeden zweiten Samstag im Monat stattfinden. Für die folgenden Nächte steht unten ein Pressetext zur Verbreitung bereit. ;-)

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Blackenized – Jatz the floor ist eine musikalische Reise. Sie führt über den vielfältigen Groove afroamerikanischer Musik der 60er und 70er Jahre hin zu aktuellen Remixen im Nu Funk und Nu Jazz und zurück. Unwiderstehlicher Latin-Swing aus Spanish Harlem wechselt sich ab mit treibendem Soul Jazz kleiner und großer Jazzmusiker. Leidenschaftlicher Soul trifft auf Funk von Afro über Acid bis Nu. Abgefahrener Blaxploitation-Sound hinterläßt Powerspuren, die sich wiederfinden im Reggae aus dem legendären Studio one. Die ganze Bandbreite afroamerikanischer Kreativitätsschübe mit ihrer Betonung auf Lust und Tanz, kultureller Eigenständigkeit und verspieltem Crossover möge erklingen und auf den Dancefloor locken. Jatz the floor!

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dj R ist leidenschaftlicher Sammler fast aller tanzbaren Musik von rare groove über elektronische Soundmalereien bin hin zu den vielfältigen Klängen populärer Weltmusik. Seinen Einstand hatte er 1995 im Jatz (Dortmund). Er hatte Gastspiele im Bochumer Bahnhof Langendreer, war DJ auf den ersten Funkhaus Europa Partys, blieb aber in all den Jahren der Dortmunder Szene treu. Stationen waren neben dem Jatz die Live Station, Domizil und gut 9 Jahre FZW.


Rare Motherless Child

Heute möchte ich vier Sampler vorstellen, die sehr gut geeignet sind, um in den Kosmos des afroamerikanischen Grooves der 60er und 70er Jahre einzusteigen. Da wäre der Sampler movements 2 (2006), den der DJ und „vinyl junky“ Tobias Kirmayer mit dem Ziel zusammengestellt hat, nur bisher auf noch keinem Sampler erschienene Stücke in die Compilation aufzunehmen. Da wird selbst der eine oder andere Sammler sein Glück finden, so wie ich mit dem genialen Song von Harmonica Paul, der mit dem Klassiker Motherless Child nur einen Song in seinem Leben veröffentlicht hat, der aber umso einmaliger ist.

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Die anderen drei Sampler sind aus der Reihe Brown Sugar, alle vom Musikjournalist Michael Möhring zusammengestellt. Can You Dig It! (2007), Cold Sweat (2001) und I Feel The Earth Move (2000) haben gemeinsam, dass sie alle informative Booklets enthalten und Klassiker des Soul und Latin Jazz, des Funk und Soul sowie des Blaxploitation-Sounds legendärer Labels wie Prestige, Stax, Fantasy und Fania bieten. Was nun nicht heißt, dass nicht auch für den Kenner die eine oder andere Perle zu finden sei. Meine Lieblinge:

01 Clark Terry & Chico O’Farrill mit Spanish Rice :: 02 Harmonica Paul mit Motherless Child :: 03 Tamba Trio mit Jogo Da Vida :: 04 Funky Nassau mit Bahama Soul Stew :: 05 Rufus Thomas mit Itch And Scratch :: 06 Melvin van Peebles feat. Earth, Wind & Fire mit Sweetback’s Theme :: 07 Cannonball Adderley mit Walk Tall :: 08 Johnny ‚Hammond‘ Smith mit Soul Talk ’70 :: 09 Jack McDuff & George Benson mit Hot Barbecue :: 10 Eddie Harris mit It’s All Right Now.


Blackenized: Jatz the floor!

Am 11. August startet im Dortmunder Trödler/Einstein eine Black Music Nacht namens Blackenized, in der ich Jazz-, Funk-, Soul- und Latin-Perlen auflegen werde. Der Titel geht auf einen gleichnamigen Song von Hank Ballard aus dem Jahre 1969 zurück, produziert von James Brown. Das Motiv auf dem Flyer unten stammt von einem Filmplakat des Thrillers „Coffy“ aus dem Jahre 1973, ein Blaxploitation-Werk mit einer Krankenschwester namens Coffy, die Nachts zum Racheengel gegen Drogenbosse wird. Die Filmmusik hat der geniale Roy Ayers geschrieben. Soundtracks, die ich gerne auflegen werde. Überhaupt werde ich reichlich Thriller-Crime-Sound mitbringen, von daher passt der Flyer sehr gut ins Konzept.

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Der alternative Flyer zeigt The Female Preacher aka Lyn Collins, deren bekanntester Song Think (About it) ist, die aber eine Reihe weiterer funky Soulsongs gesungen hat, wie You can’t love me if you don’t respect me, Give it up or turn it loose und Mr. Big Stuff, alles tiefgrooviger Musikstoff, der wunderbar in die Blackenized-Nacht passt.

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Der Clubraum im Trödler/Einstein hat abgerockten Charme und ist nicht zu groß, in meinen Augen eine coole Location für eine heiße Black Music Night im kleinen Kreis. Ich hoffe, dass ich genügend Fans für einen solchen Abend gewinnen kann. Vielleicht helfen ja auch einige Leser dieses Blogs mit und kommen mit Freunden vorbei, das wäre klasse. Jatz the floor! ;-)


Colourful Vibes: The Black Queen’s Beads

Als ich letztens zufällig den komischen und wunderbar trashigen Film Barbarella sah, erkannte ich darin einen Song von Bob Crewe wieder, der aus zwei Teilen besteht. Der Titel deutet das bereits an: Pygar’s Persecution / The Black Queen’s Beads. Das Stück kam wie gerufen für den Anfang und das Ende einer Compliation, die ich aus Spaß am Titeln Colourful Vibes: The Black Queen’s Beads nenne. Darauf sind 37 meiner aktuellen Lieblinge auf 54 Minuten komprimiert, ein Livemix von den Playern direkt auf die Scheibe gebracht. Zugleich eine kleine musikalische Reise durch die Vielfalt originaler Perlen aus den 60er und 70er Jahren und feiner (Re)mixe der letzten Jahre. Das folgende Cover sollte ganz gut dazu passen.

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01 Pygar’s Persecution 02 Got To Be A Love (Paul Nice Mix) 03 Express Yourself 04 Pardon 05 Sorry ‘about That (part 1) 06 Teacher of Love 07 Chatterton 08 Outta Space 09 Jazz Tip 10 See Line Woman 11 Love Ritual (Bwana Mix) 12 Strobe’s Nanafushi 13 Edony (Clap Your Hands) 14 Siki, Siki Baba 15 Alone At My Wedding 16 Daddy 17 My Bombombomb 18 Soulsalicious 19 Gettin’ Down 20 Look Out (Here I Come) Part One 21 Ooh Ah Ee 22 New York Soul 23 Bobo! Do That Thing 24 Salsa Vibes 25 Mission Impossible 26 Full Up 27 (Sitting On) The Dock Of The Bay 28 Mr Fix It 29 Love Love Is To Love 30 Get The Funk Out Ma Face 31 At The Disco 32 Gordon’s War 33 Zsa Manca 34 Me Voy Pa’ Cachimbamba 35 Hell Yeah 36 Savage 37 The Black Queen’s Beads


Funky Disposition – Blackenized

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Der Sampler Funky Disposition – Blackenized von 1993 war für mich das Tor zum Funk der frühen 70er Jahre. Ich war wie verrückt nach dem Basslauf und der Gitarre von Hank Ballards Blackenized und konnte mich nicht satt hören an Hang Out And Hustle von Sweet Charles und Coffy Is The Color vom genialen Roy Ayers. Und heute fast schon rührend wie Bobby Byrd im letzten Song gegen Drogen ansingt. Überhaupt zeigt der Sampler für mich ein Selbstbewusstsein der schwarzen 70er Jahre, das darauf aus war, den Zusammenhalt und die Lust aufeinander zu stärken. Musik und Tanz waren und sind die idealen Mittler.

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Diese Compilation gehört zu den wenigen, die ich seit Ewigkeiten zum Auflegen mitnehme und sie wird auch so schnell nicht aussortiert. – Wer nun handfestes über Funk wissen will, für den lohnt sich ein Klick zum Wikipedia-Artikel Funk (Musik).


Grant Green

Eine schöne Liebhaber-Site von Boris Chomski über einen meiner Lieblingsgitarristen aus der Kategorie Funky Jazzer ;-). Grant Green.


Pulp Fusion – Bustin‘ Loose

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Das oftmals bemühte Shaft-Klischee auf Covern von Funk-Samplern tut nichts zur Sache, denn die Musik der Compilation Pulp Fusion – Bustin‘ Loose geht richtig fett ab. Der Doppelsampler von 2006 wurde von Names can you trust zusammengestellt. Meine sieben Favoriten sind die folgenden, Klassiker und super geignet für den Einstieg in die Welt der funky black music. Nicht umsonst heißt es auf dem Cover Original 1970’s Ghetto Jazz & Funk Classics. Originaler geht es nicht.

  • Memphis Black mit Why don’t you play that organ. Aber Memphis Black ist laut Booklet weder aus Memphis noch schwarz und spielt hier ein Stück von dem deutschen Jazzmusiker Ingfried Hoffmann. Herzgroove aus dem Jahre 1969.
  • Aron Neville mit Hercules. Einer der Neville Brothers von seiner besten Seite und mit einem Song von Allen Toussaint. Der Basslauf ist aus dem kollektiven Pop-Gedächtnis wohl nicht mehr wegzudenken.
  • African Musik Machine mit Black water gold. Auch wieder mit einem Hammerbass, der nicht unbekannt sein dürfte, fette Bläser gibts umsonst dazu. Der Leader der Band aus Louisiana, Louis Villery aka Alias Rasheed, stammt aus Tunesien. Mehr dazu auf Home of the groove.
  • Manu Dibango mit Senga. Der Mann ist immer wieder gut für packende Dancefloor-Produktionen, hier mit einem Track von 1990.
  • Alvin Cash mit Keep on dancing. Diese Gitarre muss den Funk-Freund wahnsinnig machen vor Glück ;-).
  • Rufus Thomas mit Fried Chicken. Seine Stimme ist einfach unvergleichlich funky und Fried Chicken macht süchtig.
  • James Brown mit Papa don’t take no mess. Ein Song, der 13 Minuten lang zeigt, warum James Brown The Godfather of Soul genannt wird.

Share it

Die ultimative Web 2.0-Hymne von The Rev. Coleman: Share it auf dem Schätzchen Fats & Funky Part one: 45 Kings.

14.05.


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Big T. Stigler & The L.D.S. Band ;-)

Eine coole Sammlung an raren Singles (wird nicht mehr aktualisiert): Funk and Soul.


Mavis Staples im Interview

Vor kurzem brachte die taz ein Gespräch mit der „Gospel-Legende“ Mavis Staples. Ihr neues Album We’ll Never Turn Back wartet mit traditionellen Songs der US-amerikansichen Bürgerrechtsbewegung auf, entsprechend wird sie in der Überschrift zitiert „Wir sollten uns bewegen“.


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